Hundekämpfe

Gameness – die wichtigste Eigenschaft eines Kampfhundes

Gameness bezeichnet den Willen weiterzukämpfen, das NIE-Aufgeben unter Erduldung großer Schmerzen. Die American Pit Bull Terrier erhielten durch die Einzüchtung der Terrier die gewünschte Hartnäckigkeit um den Hundekampf, der bis zu 45 Minuten andauern kann auszuhalten.

Gameness bezeichnet auch die Lernfähigkeit in Bezug auf Kampftechniken. Die Kampfhundezüchter müssen ihre Zuchthunde in der Pit testen. Nur nach drei gewonnenen Kämpfen werden sie zur Zucht zugelassen. (A. Steinfeld, 2002, Hannover „Kampfhunde“).

Je her wird bei der Zucht der American Pit Bull Terrier darauf Wert gelegt, dass sie ohne Probleme von den Menschen gehandhabt werden können. Denn beim Hundekampf befinden sich neben dem Schiedsrichter, die Eigentümer beider Hunde im Pit die ihre Hunde immer wieder hochheben müssen ohne dabei gebissen zu werden.

Es wird keine Energie durch Drohgebärden oder nervösen herumlaufen verschwendet

Die American Pit Bull Terrier knurren und bellen nicht bevor sie attackieren. Sie sind sogenannte “stumme Kämpfer”. Knurren würde die Atmung belasten, bellen und nervöses herumspringen das Tier vorschnell erschöpfen. Im Hundekampf wird von dem Kampfhund ein direkter Angriff erwartet ohne vorher drohend herumzulaufen.

Besonders bei den American Pit Bull Terriern ist es wichtig auf die Körpersprache zu achten. Aufgestelltes Fell, angespannter Körper, fixieren und zuckende Oberlippe sind Anzeichen auf die wir achten müssen, da diese Rasse für uns Menschen nicht so deutlich warnt, wie andere Rassen es durch bellen und knurren tun.

Im Hundekampf Milieu wird davon ausgegangen, dass zusätzliche Körperkraft im Verhältnis zum Größenwachstum abnimmt (Ebd. Steinfeld).

In der Geschichte der Hundekämpfe haben sich die kleinen und leichten Hunde als überlegen gegenüber den großen, schweren Hunden gezeigt. Sie sind wendiger und durch ihr geringeres Körpergewicht ausdauernder.

Der große, breite und schwere American Staffordshire Terrier (Rüden bis 40KG) sind für Hundekämpfe nicht optimal gebaut. American Staffordshire Terrier werden seit Jahrhunderten für Ausstellungen gezüchtet. Wert wird auf das Aussehen und auf die Verträglichkeit mit Artgenossen gelegt, die sie auf den Ausstellungen antreffen.

Im Gegensatz dazu steht bei der Zucht des American Pit Bull Terriers heute noch die Leistung im Vordergrund und das Aussehen im Hintergrund. Das Körpergewicht des Kampfhundes soll nicht über 27kg liegen.

Den Hunden werden vor dem Hundekampf verschiedene Substanzen verabreicht.

Kokain ist eine dieser Substanzen, die ihnen verabreicht wird um sie Schmerzunempfindlicher zu machen. Durch das Kokain können sie auch noch mit schwerwiegenden Verletzungen weiterkämpfen.

Beim Hundekampf gibt es keinen Gewinner

Der Kampf gilt als verloren, wenn der Hund aufgrund von Erschöpfung oder seiner Verletzungen nicht mehr weiterkämpfen kann. Ein Hund der im Kampf verliert ist wertlos und wird von seinem Eigentümer nach dem Kampf getötet.

der Hund der gewinnt wird and die Kette oder in den Zwinger zurückkehren bis er wieder gesund genug ist um für den nächsten Kampf trainiert zu werden.

Leave a Comment